Equipment

Wie so oft nimmt man sich viel zu viel mit. Wie damals in Spanien mit dem ganzen Zeug welches man gar nicht braucht. Den Koffer bis zum Anschlag vollgeballert und dann hatte man immer noch das Gefühl die hälfte vergessen zu haben. Sicherlich brauchten ein paar Spezielle Kleidungsstücke wegen Nepal, aber Benjamin hatte mehr als 24kg in seinem Rucksack und Annika mehr als 16kg. Dazu kamen dann noch die Daypacks und man sah schnell aus wie ein Michelin Männchen. Etwas längere Strecken waren dann überhaupt nicht mehr lustig und auch sonst hatte man von allem zu viel dabei.

Die ersten 6 Monate, mit Ausnahme von Nepal, war man immer in einem Land in dem min. 25 Grad herrschten. Überall konnte man billig waschen oder neue Klamotten kaufen. Dazu verbraucht man eben keine 10 paar Socken in einer Woche oder 12 Shirts. Auch die ganzen langen Hosen und Pullis, alles Quatsch!

Wenn überhaupt werden wir wärmere Zeug erst in Neuseeland brauchen und unsere Softshell Jacken haben wir ja immer noch im Rucksack welche auch wirklich hilfreich sind bei Regen oder Wind, am Abend am Meer oder in der Regenzeit in Asien.

Aus diesem Grund haben wir radikal alles bei einer günstigen Gelegenheit ausgesondert und einer Freundin die uns besuchen gekommen ist mitgegeben nach Deutschland. Unsere Rucksäcke sind mega geschrumpft da wir alles was warm war aussortiert haben ebenso jegliche Technik inkl. Kabel und vielem von dem Zeug von dem man denkt „kann man ja mal gebrauchen“.

Nun haben wir nur noch ein paar Shirts, zwei Hemden (Kleider), zwei kurze Hosen, ein leichten Pulli, eine lange Hose, 3 Paar Socken, Unterwäsche, Schwimmsachen und etwas Technik dabei. Das Volumen des Rucksacks ist fast um die Hälfte geschrumpft und trägt sich natürlich viel entspannter.

Nun muss dies Erfahrung wohl jeder für sich durchmachen. Gehört hat man es ja 1000 Mal „nimmt nicht so viel mit“ und „kann man ja alles nachkaufen“ aber erst wenn du selber die Erfahrung machst was du wirklich brauchst und wie nervig es ist einen Rucksack voller Steine mit dir rumzuschleppen wirst du einsehen wie recht die anderen hatten.

„Lernen durch Schmerzen“

Hier noch ein paar Vorschläge mit denen wir ganz gut zurecht kommen:

2 x Tatonka Backpack YUKON 60L & 70 L

Kommen wir sehr gut mit zurecht. Lässt sich komplett öffnen und bietet somit eine gute Übersicht und einen guten Zugang zum packen. Unten ein getrenntes Fach welches aber auch mit dem Hauptfach vereint werden kann. Ansonsten eine Stabile Konstruktion die wohl unsere Reise überleben wird. Hätten wir beim Start nur so viel eingepackt wie wir nun nach 5 Monaten dabei haben würden wir 50L als Größe nehmen.

2 x Daypack Tatonka & The North Face

Kann man eh nicht viel falsch machen. Auf jeden Fall welche nehmen mit einer guten Belüftung am Rücken. Ein Regenschutz darf natürlich nicht fehlen und ein Flaschenhalter an der Seite. Ansonsten einfach einen kaufen der cool aussieht und den man gerne trägt.

2 x wasserdichte Säcke Tatonka

Yeah, wirklich sehr sinnvoll um die teure Technik zu schützen oder die Handtücher trocken zu halten wenn man mit dem Boot unterwegs ist. Wir stecken die Säcke in unsere Daypacks rein und packen dort alles wichtige und teuere rein. Der Regen kann nun kommen und auch Staub ist kein Thema mehr. Wir würden umbedingt zu so einem Sack raten da billig und sehr nützlich.

 

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