Taman Negara NP- der älteste Dschungel der Welt & der Schabrackentapir

Taman Negara NP- der älteste Dschungel der Welt & der Schabrackentapir

Taman Negara NP- der älteste Dschungel der Welt & der Schabrackentapir

Treffpunkt war Han Travel in China Town, fußläufig vom Grid gut zu erreichen. Wir hatten unser Reisegepäck etwas reduziert, diesmal haben wir uns für Annikas großen Rucksack entschieden und da alles reingepackt, was wir so für die nächsten Wochen brauchen würden. Ist einfach praktischer, wenn nicht jeder mit 2 Rucksäcken beladen rumläuft & man ist so flexibel. Vor allem wenn man sich mal mit all dem Gepäck auf einem Roller fortbewegen möchte. Was alles möglich ist! Dann wird halt mal häufiger gewaschen – kein Problem. Unser restliches Gepäck konnten wir zum Glück kostenlos im Grid 9 unterbringen, da wir bei unserer Rückkehr nach KL wieder dort einchecken wollten.

Also ging es los, lustig für uns, nicht die anderen. Trotz deutscher Pünktlichkeit:  15 Minuten vor Beginn der Abfahrt war der Bus schon weg. Hm hatte man uns wohl vergessen. Mach ja nichts, dreht der Bus halt noch Mal um und kommt 60 Minuten später einfach wieder um uns einzusammeln. Die anderen Reisenden waren natürlich begeistert. Trotzdem erstaunlich, dass der Bus wiedergekommen ist, der Reiseveranstalter nahm seine Rolle schon ernst.

Malaysias Landschaft besteht zu einem großen Teil aus Palmölplantagen, von denen wir auch viele sahen. Nach wenigen Stunden waren wir auch schon an der Anlegestelle in Kuala Tembeling NP angekommen. Die Busfahrt war unspektakulär und der Driver fuhr vorschriftsgemäß.

Hier gab es ein kleines Reisebüro, in dem wir noch mal informiert wurden über die Weiterreise mit dem Boot. Auch musste man sich dann hier noch eine „Park Permit“ und eine „Camera License“ kaufen, zu einem sehr sehr günstigen Preis.

Das letzte Stück legten wir mit einem kleinen Boot zurück, es ging stundenlang entlang eines braunen Flusses durch den Dschungel. Hier war absolut nichts – außer Dschungel. Im Boot ist der Platz möglichst weit vorne am Besten, definitiv nicht hinten wo der Motor ist! Die Fahrt nutzten wir dann für einen kleinen PowerNap, gab ja nichts zu sehen außer grün.

Angekommen in Kuala Tahan mussten wir nur noch einmal für 1RM mit dem Boot zu unserem Hotel Mutiara rüber setzen. Mit 50 € pro Nacht zwar weit über unserem Budget, aber die anderen Unterkünfte sagten uns absolut nicht zu und das Verhältnis von Preis zu Leistung war unterirdisch schlecht.  Dafür bekamen wir in unserem Hotel auch eine echt schöne Hütte mit Klima und Frühstück war auch mit drin. Absolut empfehlenswert. Außerdem lernten wir einen super süßen Tapir kennen, der wohl zum Hotel gehörte aber ab und an frei herumlief. Es ist übrigens ein Schabrackentapir gewesen, was für ein Name!

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Generell ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in Malaysia nicht so gut wie in den Ländern zuvor. Deshalb fiel unser Bett auch fast auseinander als dieses getestet wurde- obwohl es optisch sehr gut aussah. Es wird dann halt repariert wenn der Gast da ist, warum auch vorher…Also kommt fix ein fleißiger Malaysier, der versucht das Bett profimäßig zu reparieren. Nach einiger Zeit und Unterstützung seines Kollegen ist es dann auch geschafft! Generell waren die Leute sehr freundlich und immer sehr bemüht uns zu helfen.

Auch wenn es schon was später geworden ist, können wir es nicht erwarten einen kleinen Ausflug in den Dschungel zu machen, übrigens ist das hier nicht irgendeiner, sondern es befindet sich hier mit 130 Millionen Jahren das älteste Waldgebiet der Erde! Mit etwas Glück trifft man hier auf den Malaiischen Tiger, Elefanten, Wildschweine und Hirsche. Ein paar Hirsche, Wildschweine & den süßen Hotel-Tapir haben wir dann auch gespottet! Der Weg war super, es ging die meiste Zeit auf gut erhaltenen Holzstegen oder Treppen durch den Dschungel, ziemlich komfortabel.

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Highlight ist hier der „Canopy Walkway“, eine schmale Hängebrücke, die in bis zu 45 m Höhe einen halben Kilometer von Baum zu Baum durch den Dschungel führt. Auch hier ließt man wieder überall, dass ein Führer unerlässlich ist. Aber das ist eben nur eine Touristenfalle. Verlaufen kann man sich kaum und gefährlich ist es auch nicht. Sicherlich hätte man dann noch den einen oder anderen Vortrag gehört aber eigentlich waren wir relativ bedient mit der vorhandenen Literatur oder eher gesagt, sind wir ja meist eh lieber zu zweit unabhängig unterwegs.

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Abends stärkten wir uns in den diversen Floating Restaurants auf dem Fluss mit Tom Yam Soup und zogen etwas durch die Gegend.

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