Yogyakarta & Borobudur: Terimakshi Indonesia!

Yogyakarta & Borobudur: Terimakshi Indonesia!

Yogyakarta & Borobudur: Terimakshi Indonesia!

Frühstück gab es am nächsten Morgen nur für uns, wir waren die einzigen Gäste in unserem Guesthouse. Bei der netten Besitzerin mieteten wir uns anschließend einen Roller für die nächsten Tage. Erst war der uns zu teuer, denn so viel hatten wir zuvor in Indonesien noch nicht gezahlt. Aber nach ein bisschen hin und her bekamen wir dann noch einen Rabatt und außerdem war es ein ziemlich cooler Roller, den wir in den nächsten  Tagen richtig zu schätzen lernten.

Die Zeit in Yogya (sprich: „Joggtscha“) war ziemlich entspannt, wir unternahmen ganz normale Dinge, wie einkaufen oder ins (super moderne) Kino gehen… Wir fühlten uns fast wie ein Teil der Einheimischen – zumindest auf dem Roller auf den Straßen. Auch hier mal wieder viel Verkehr, aber mit relativ viel Rücksicht füreinander.

Alkohol konnte man schwierig im Zentrum kaufen, außerhalb aber dann wieder ohne Probleme und das in den gleichen Shops. Das mit dem Alkohol-Verbot aus religiösen Gründen und dessen Einhaltung ist wirklich eine sehr komische Geschichte.

Eine Touri Sache konnten wir uns aber nicht entgehen lassen, schließlich ist nicht weit von Yogya die bedeutendste Tempelanlage Indonesiens zu finden: „The Borobudur!“. Diese ist sogar die größte in ganz SOA und wurde ca. 750 n. Christus gebaut.

Auch hier musste es wieder der Sonnenaufgang sein, was sonst. Also ging es in aller Herrgottsfrühe -es war wirklich halb vier- mit dem Roller zunächst zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Borobudur. Leider fuhren wir munter gerade aus an dem Mann vorbei der uns den Weg zum Parkplatz winken wollte, so dass wir erst mit einiger Verspätung ankamen. Es war ein wenig diesig, aber in der Ferne konnten wir die Silhouette je nach Lichtverhältnissen erahnen. Alleine waren wir bei diesem Sonnenaufgang nicht, alles voller Frühaufsteher.

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Genug gesehen, jetzt wollten wir ihn noch erklimmen. Betreten darf man die Anlage nur mit einem Sarong, der einem vom Personal professionell umgebunden wurde.

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Die Szenerie des Borobudurs ist einfach unglaublich schön, umgeben von Dschungel und sanften Hügellandschaften, das Ganze im Morgenlicht. Hat uns sehr gut gefallen. Wir  wanderten kreisförmig nach oben und haben es echt genossen. Die zahlreichen Schulklassen, deren Fotowünschen wir zu Beginn noch fleißig  nachkamen, nervten dann doch mit der Zeit ein wenig und wir sagten später nur noch “No Photo thank you!“ Wenn man einmal ein Foto einem netten Mädchen zugesagt hat, kamen angereiht die Nächste und die Nächste und die Nächste. Denn es waren Einzelfotos gewünscht.

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Verglichen mit dem Angkor Wat siegt der Borobudur für uns. Aber wenn wir den Angkor Wat nicht bei Nieselregen sondern bei strahlendem Sonnenschein gesehen hätten, wäre die Entscheidung vielleicht nicht ganz so leicht gefallen.

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Die Taxifahrt zum Flughafen zahlen wir wirklich fast mit unseren letzten Rupies, denn bei der Ausreise ist ja auch noch mal die Flughafengebühr fällig, die wir uns schon auf Seite gelegt hatten. Wir verlassen Indonesien mit einem wehmütigem Gefühl und viel Dankbarkeit, ganze zwei Monate waren wir hier: Bali, Lombok und Java und es war unglaublich schön und durchweg positiv. Wenn der Rest auch so toll ist, lohnt es sich definitiv wieder zu kommen, und die drei Inseln können wir so was von empfehlen!

Hati hati, Terimakshi Indonesien!

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