Kuala Lumpur: Christmastime bei 32°C !

Kuala Lumpur: Christmastime bei 32°C !

Kuala Lumpur: Christmastime bei 32°C !

Air Asia war mal wieder unsere Fluglinie der Wahl. Immer unschlagbar günstig! Die Ausreise aus Indonesien kostete für jeden 100.000 IRp (ca.7 €), Ausreise- oder Flughafengebühr. Diese ist für alle Flughäfen in Indonesien fällig, variiert aber je nach Flughafen & internationalem/ nationalem Flug. Der Flughafen in Yogyakarta war klein & in die Jahre gekommen. Hoffen wir mal das Geld wird gut in einen Neubau investiert!

Warum nun Malaysia?

Hatten wir eigentlich erst gar nicht so eingeplant und dann erst recht nicht für so lange. Es hat uns einfach nicht so gereizt. 4 Wochen hatten wir nun doch hier eingeplant, hauptsächlich weil wir noch etwas Zeit in Asien zu überbrücken hatten, bevor es zu Weihnachten und Silvester nach Sydney ging. Gut, aber es ist ja ein großes Land, also gibt es hier bestimmt auch genug Reisestoff für 4 Wochen – dachten wir. Uns ist dann nämlich doch am Ende ein bisschen langweilig geworden…

Von Malaysia hatten wir zuvor das gehört: modern, westlich, muslimisch!

Modern und westlich trifft auch voll und ganz zu -jedenfalls auf die Hauptstadt Kuala Lumpur. Fing mit dem Flughafen an. So einen modernen Flughafen haben wir länger nicht gesehen, zuletzt in Bangkok. Auch die riesigen Shoppingmalls und das öffentliche Verkehrssystem sind top. Die meisten Frauen tragen hier ein Kopftuch, es gibt viele religiöse Bauten & Alkohol bekommt man nicht mehr überall, aber gut, das kannten wir ja schon aus Indonesien.

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Wir sind Anfang Dezember da gewesen, mitten in der WEIHNACHTSZEIT! Dieses muslimische Land erfreut sich an Weihnachten, wie hier zu Lande (Deutschland) die wenigsten – jedenfalls in den Shoppingmalls. Die waren voller Weihnachtskram und jeder wollte ein Selfie mit dem Weihnachtsmann. Kitsch!

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Das öffentliche Verkehrssystem ist super ausgebaut und besteht aus dem Monorail, einer Einschienenbahn, und LRT-S-Bahnen, sowie Bussen, die wir aber nicht genutzt haben. Wieder kauften wir uns eine Guthabenkarte für ca. 5 Dollar (diesmal nicht rückerstattbar) und luden da Geld drauf, und haben das unbeschwerte Fahren ohne lästiges Ticketkaufen genossen. Lohnt sich wirklich wenn man viel unterwegs ist und einige Tage in der Stadt bleibt.

Englisch wird viel und gut gesprochen, sehr angenehm, mit Abstand besser als in den anderen Ländern Asiens. Vom Flughafen kommt man mit einem Bus schnell und unkompliziert in die Stadt- nach KL Sentral! Tickets kauft man offiziell am Schalter, zu festen, fairen Preisen. Endlich mal kein Handeln, wie angenehm!

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Untergekommen sind wir im Grid 9 Hotel, ein Mini Zimmer ohne Fenster für 20 €, dafür modern und sauber. Gut gelegen, fußläufig zu Chinatown und an einer Monorail-Station, so dass man immer schnell überall war.

In Chinatown wird gegen Mittag ein Markt aufgebaut und fleißige Malaysier versuchen die besten gefälschten Schuhe, Taschen, Gürtel, Elektrokram etc. an die Touris zu verkaufen. HELLO LOOK MY BAG. DO YOU WANT BAG MISS? Es ist eng und warm, jetzt nicht gerade die genussvolle Shoppingerfahrung, aber gekauft wird hier wohl trotzdem genug. Lecker und praktisch ist das frisch geschnittene Obst, welches man mit einem Spießer „to go“ genießen kann. So werden auch unsere Ananas- und Mango Speicher wieder aufgefüllt .

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Malaysisches Essen zu bekommen, ist nicht so einfach haben wir vorher gelesen, und das können wir auch so bestätigen. Da das Essen auch nicht so außergewöhnlich sein soll, haben wir aber auch nicht wirklich danach gesucht. Denn es gab besseres! Fantastisches indisches Essen zum Beispiel in Kuala Lumpur. Absolut empfehlenswert, Tgs Nasi Kandar (auch bei tripadvisor zu finden) . Unser geliebtes Alo Gobi kannte man hier nicht, dafür aber leckere „Dosas“, eine Art von Pfannekuchen und bestes Chicken Tandoori. Außerdem war die Naan Brote fantastisch, Normal/Garlic/Cheese Naan –egal! Zudem kommt der super freundliche & sehr fleißige Besitzer. Waren bestimmt 5 Mal da, man kann schon sagen, dass es ein Highlight von KL für uns war.

Die Petronas- Türme waren besonders bei Nacht echt schön und von dem angrenzenden Park konnte man ganz idyllisch die Türme bewundern. Die Springbrunnnenshow in allen bunten Farben direkt davor war dann wieder ein wenig kitschig, aber die Asiaten lieben es. Dafür das die Türme schon 1996 gebaut wurden sind, also fast 20 Jahre alt sind, ist es immer noch ein zeitgemäßes und modernes Gebäude, mit seinen 452 Metern bis 2004 war es sogar mal höchstes der Welt.

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Der KL Tower ist das zweite bekannte Gebäude, der 7. höchste Fernsehturm der Welt. Gebaut auf dem Bukit nanas, dem Ananas-Hügel, hat man einen Blick auf die Stadt. Für uns war es nicht so leicht die Ananas zu besteigen, wir hatten einen alten, verlassenen Weg durch den Wald gefunden, den wir dann auch abenteuerlich bestritten haben. Von oben hatte man einen ganz guten Blick über die Stadt, aber wir zögerten ein wenig, dass Eintrittsgeld von 25€ fürs obere Deck zu investieren. Es war leicht diesig, also verschoben wir es – bzw. wir waren dann einfach nicht oben. Nach einer Verschnaufpause ging es dann wieder zurück, und obwohl wir jetzt auch den anderen Weg gefunden hatten- von oben ist das alles etwas leichter ersichtlich- zogen wir unseren Dschungelweg der asphaltierten Straße vor.

Viel Zeit verbrachten wir auch in den Shoppingmalls und tauchten hier in das Weihnachtswunderland ein. Natürlich konnten wir uns die Indoor Achterbahn nicht entgehen lassen! Kitsch und Konsum pur, vor der KL-Mall war sogar ein riesiger, echter Weihnachtsbaum aufgebaut. Aber trotzdem wollte bei uns das Weihnachtsfeeling nicht so recht aufkommen.

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Batu Caves

Einen Tag unternahmen wir einen Tag einen Ausflug zu den 15km entfernten heiligen Batu Höhlen, das sind Kalksteinhöhlen mit eingebauten Hindu-Tempeln. Beim Ticketkauf am Bahnhofsschalter haben wir gleich mal unsere Zielstation verwechselt, anstelle ganz einfach „Batu Caves“ hatten wir bei Google einen anderen, malaysischen Namen einer Station gefunden, der aber leider komplett woanders war. Ist uns dann aufgefallen, als der Zug einfuhr mit der Aufschrift Batu Caves. Doch so einfach! Naja wir aber trotzdem schnell rein in den Zug, unser Ticket müsste schon passen, hatten jedenfalls für eine weitere Strecke bezahlt. Der Zug war super modern, aber auch super klimatisiert auf Kühlschranktemperatur. Brrr! Und wie soll es sein, der Schaffner kam und kontrollierte die Tickets. Wir sagen ihm gleich, dass wir auf dem Weg zu den Batu caves sind, also hat er dann einfach das Ziel auf unseren Tickets mit der Hand geändert, passt schon. Kein Aufstand, kein Ärger – wir wissen nicht wie die Sache in Deutschland gelaufen wäre :).

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Ein kurzer Fußweg und schon waren wir da, die Caves sind kostenfrei und ein typisches Hinduistisches Heiligtum: alles halt ein bisschen runter! Der riesige goldene Buddha hat uns unten begrüßt und dann hieß es erst mal Treppen rauf zu dem Höhleneingang. Schuhe haben wir dann mal angelassen, es war einfach zu dreckig.

Nach 3 Tagen in KL buchten wir Tickets bei Han-travel, einem großen, verlässlichen Reiseanbieter, der auch im Internet vertreten ist, den Transport zum Taman Negara Nationalpark (75RM) und gleichzeitig die Weiterfahrt zwei Tage später zu den Cameron Highlands, in das Teebauangebiet Malaysias.

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