Bali – Ubud

Bali – Ubud

Bali – Ubud

Die Theorie besagte, wir steigen am Hafen in den richtigen Bus und dieser fährt uns nach Ubud. Leider ist Theorie und der Teil den man dann umsetzen muss immer so eine Sache. Ab und an, wie bei uns, kommen dann noch Faktoren von außen hinzu wie unfähige Busfahrer. Ist eben so eine Sache mit den Drogen und der Umgang mit diesen könnte man verlauten lassen wenn man angepisst ist, weil man dann in Kuta und nicht in Ubud landet. So etwas würde natürlich nie aus unserem Mund kommen und so ertrugen wir, nach kurzem Schlagabtausch mit dem Fahrer und seinem Chef, die Situation und ließen uns zu einer bekannten Fastfoodkette in Kuta fahren um eine Minute Luft zu holen. Da wir schon ein Zimmer in Ubud gebucht hatten knallte sich Benjamin schnell einen nicht leckeren Burger zwischen die Rippen und hielt dann ein paar Taxen an und handelten einen Preis aus, welcher ca. 15 Flaschen Bier betrug und wir entspannten im klimatisiertem Taxi nach Ubud.

Die Unterkunft bei Big Mama, die sehr liebenswert war, war sehr schön in einem typisch balinesischen Haus gelegen, welches ihr Sohn bald bewohnen würde sobald er heiratet. Bis dahin werden die Zimmer halt vermietet und so kamen wir in den Genuss dieser schönen Unterkunft. Es war jedenfalls sehr angenehm, außer ab 4 Uhr am Morgen, wenn die Hühner dermaßen laut durch die Gegend zogen, dass an Schlafen nicht mehr zu denken war. Tja verweichlichte Europäer könnte man denken, aber so laut und ohne Pause wie dieses Mal war es nie zuvor und auch nie wieder danach.

Wir zogen ein paar Tage durch Ubud, aßen hier und da lokale Gerichte, besuchten den Affenwald mitten in der Stadt und die Reistrassen am Rand der Stadt, aber so richtig wollte uns das alles nicht gefallen. Ja wir sind mittlerweile etwas verwöhnt 😉 Am Tage drängten sich die Leute durch die Gassen und alle möglichen Händler verkauften nicht immer nur schöne balinesische Sachen an die Langnasen. Von der viel beklatschten tollen Atmosphäre und dem ganzen spiritualem Kram war nicht zu spüren. Möglicherwiese haben wir uns auch immer verlaufen aber insgesamt ein kleiner Reinfall für uns.

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Zum Glück haben wir uns am Tag 2 gleich einen Roller klar gemacht und nachdem wir die Schlaflocation gewechselt haben sind wir dann ein Mal durch Bali gefahren zum „Pura Ulun Danu Bratan“ Wassertempel, der leider auch nichts war außer überlaufen und ganz miniklein, fast zu übersehen wenn man es nicht wissen würde. Auch die ganze Anlage war mehr oder weniger runter und Müll in der Botanik musste man auch nicht suchen. Schwamm drüber.

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Ab auf den Roller und weiter über ein paar Berge nach Lovina an die Küste. Leider war es im Hochland dann nur noch 10 Grad kalt und der Fahrtwind tat sein übriges. Die Strecke war aber wunderschön und wir konnten rechts und links der Straße den Anbau von Obst und Früchten bewundern. Besonders oft gab es Erdbeeren zum kaufen. Man hatte die Qual der Wahl. Die Bergstraße war relativ gut ausgebaut und schlängelte sich windig die Berge. Schließlich sind wir dann in Lovina angekommen und suchten uns ein kleines Lokal gleich am Meer in dem wir die einzigen Gäste waren. War trotzdem lecker und der Ausblick auf den Strand gehörte uns somit auch ganz alleine. Der Rückweg war allerdings, Dank dem „Google Navi“, etwas interessanter und so fuhren wir im 45Grad Winkel den Berg über eine Schotterstraße hoch. Viele Leute sind uns nicht mehr entgegengekommen und die wenigen hatten wohl noch nie zwei Langnasen auf diesem Track gesehen. Belohnt wurden wir dann noch mit einem doppeltem See bei Munduk, der von der Abendsonne angestrahlt wunderschön funkelte. Die Abfahrt nach Hause verlief dann schnell und kalt und wurde zusätzlich nach kurzer Fahrt auch ins Dunkel getaucht da die Sonne sich schon mal Richtung Deutschland aufgemacht hat. Guter Tipp fürs Roller Fahren in der Fremde:
“Bauchtasche mit Handy bestücken und Kopfhörer ins Handy einstecken“.

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Wir machten dann noch einen Ausflug zu einem Berg mit Namen Kintamani auf den man eine tolle Aussicht hatte, alles mega heilig und so, aber war dann doch nicht so der Bringer und so machten wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher bei der übermegakrassen Touristen-Reisterassen-Trap bei Tegalang, die so schrecklich überfüllt waren und voller Zeug zum kaufen, dass es fast nicht zum aushalten war. Wir investierten 5min und zwar beim Vorbeifahren.
Damit war für uns Ubud gestorben und wir richteten uns neu aus auf Nusa Lembongan. Natürlich haben wir einige ruhige wunderschöne Orte gefunden, die zum relaxen und innehalten perfekt geeignet ware- wie dieser hier:

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