Muang Ngoi Neua – Relax

Muang Ngoi Neua – Relax

Muang Ngoi Neua – Relax

Am nächsten Morgen ging es mit einem kleinen Boot in 4 Stunden nach Muang Ngoi Neua, in ein noch kleineres Dörfchen, in dem ganze 1000 Menschen wohnen. Es liegt direkt am Nam Ou Fluss und ist umgeben von wunderschönen Karstbergen. Bis vor kurzem war das Dorf nur mit dem Boot erreichbar und es gibt eine ungeteerte Hauptstraße, die sich bei Regenschauern regelmäßig in eine Schlammpiste verwandelt.

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Wir haben einen schönen Bungalow bei Nicksa´s Place mit Panoramaausblick und Hängematten auf der Terrasse gefunden und ließen uns für fünf Tage hier nieder. Die Unterkunft hat mit 4€ pro Nacht das allerbeste Preis-Leistungsverhältnis und wir haben uns super wohl gefühlt. Auch gibt es in dem Dorf leckere Restaurants und ein paar Läden zum Einkaufen, die alles haben, was man so braucht.

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Um nicht ganz in der Hängematte zu versacken, haben wir nach ein paar Tagen Entspannung eine schöne Wandertour zu den umliegenden Dörfern unternommen. Die Landschaft war wirklich bezaubernd schön, grüne Reisfelder und Berge voller „Brokkolibäume“. Wir schauten uns die Tham Kang Höhle an, die auf dem Weg lag und überquerten mehrere Flüsse. Durch zwei Flüsse wateten wir durch, denn hier gab’s keine Brücke. Das kühle, klare Wasser war dabei die perfekte Erfrischung – es war mal wieder richtig heiss.

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Laos ist für uns das Land der Schmetterlinge, so viele und so bunte haben wir noch nirgendwo gesehen. Das Neongelb unserer Schuhe hat sie dann auch noch angelockt.

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Unser Weg verlief entlang der neu gebauten Straße (eher eine Piste), die Muang Ngoi Neua mit der Außenwelt verbindet. Diese „Straße“ ist absolut verrückt. Die Steigung ist das eine, zum anderen haben Regengüsse die Schotterpiste ausgespült, so dass sich riesige Kanäle mitten in der Straße gebildet haben. Wie ein Auto da lang kommt ist uns ein Rätsel und wir sind froh, dass wir nicht in einem drin sitzen müssen und diese Straße entlang zufahren.

Irgendwann wurde die Steigung für uns immer größer und als wir an einem Punkt den weiteren Straßenverlauf erblicken konnten, gaben wir auf und kehrten um.

Auf dem Rückweg machten wir noch Halt in einem Restaurant in einem kleinen Dörfchen, wo Annika sich ein Curry bestellte und stattdessen gekochten Spinat (oder so was ähnliches) bekam. Die Köchin, eine alte, sehr freundliche Oma, machte das “Curry“ aber mit ihrem Lächeln wieder gut und geschmeckt hat’s trotzdem.

Die Laoten lieben übrigens den Sticky Rice, eine Reisart, die wie der Name schon sagt, ziemlich klebrig ist. Serviert wird dieser dann immer in einem kleinen Bambuskörbchen. 

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Eines Morgens wurden wir um 8 Uhr von einer Karaoke geweckt und konnten bis 18 Uhr „schöne“ laotische Lieder hören. Es wurde etwas gefeiert im Dorf, aber leider konnten wir nicht heraus finden was. Das Englisch der Einheimischen reichte nicht aus, um es uns zu erklären und Google sagte uns, dass bald eine Art Totengedenktag ist. Vielleicht wurde hier schon mal vorgefeiert.

Hier waren wir mal so richtig faul und haben (bis auf die eine Wanderung) nur in unseren Hängematten abgehangen, die Natur vor unserem Haus genossen, gelesen und gegessen. Die Natur war jederzeit wunderbar: am Morgen, wenn die Berge noch mit Nebel verhangen waren; am Abend, wenn die Sonne filmreif hinter den Bergen untergegangen ist und ganz besonders in der Nacht, wenn kein Licht den klaren Sternenhimmel gestört hat und man fast das Gefühl hatte, mitten im All zu hocken!  

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