Luang Prabang – Schönheit in SOA

Luang Prabang – Schönheit in SOA

Luang Prabang – Schönheit in SOA

 

Um 8 Uhr morgens wurden wir vom Familien-Opa unserer letzten Unterkunft zum Busbahnhof gefahren. Der Bus war dann kein Bus, sondern ein Sorngtaaou, ein großes Tuktuk sozusagen. Der Bus welche wir nehmen wollten war „finisssched“ und so gab es eben nur Plan B. Als das Sorngtaaou voll war, wurden dann noch ein paar Stühle in die Mitte gestellt, damit auch alle Platz finden und keinem kalt wird auf der Fahrt in den Süden. Die 4 Stunden Fahrt gingen zum Glück schnell rum und die Abgase des Transporters versuchten wir mit unseren Tüchern vor unserem Mund abzufangen. Die Laoten lächelten uns nur müde an und wunderten sich über die komischen Europäer. Die Fahrt in dem Sorngtaaou hatte aber auch einen Vorteil: an einer Stelle war ein Lastwagen stecken geblieben und so konnte unser Sorngtaaou an ihm vorbei fahren, während die Autos wohl ewig warten mussten.

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Vom Busbahnhof in Luang Prabang ging es dann pro Person für 15000KIP (1,50€) im Sammeltuktuk in Richtung Stadt und zu unserem Hotel. Nach den letzten Bungalows, war es noch mal sehr schön feste Wände um sich zu haben und das „Naturgefühl“ durch ein „Sauberkeitsgefühl“ einzutauschen. Die Unterkunft war tip top mit Klima und allem Schnick Schnack. Das Personal sehr freundlich mit ausgezeichneten Englischkenntnissen und half uns bei allen Fragen und Problemen.

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Luang Prabang ist ein wunderschönes Städtchen und wenn man sich die schönen Häuser hier anschaut, vergisst man fast, dass man in Asien ist. Mit seinen 33 Tempeln, der Lage am Mekong und am Nam Khan-Fluss, der wunderschönen, hügeligen Landschaft und der laotischen Gemütlichkeit, die hier herrscht, ist ein Besuch hier für jeden Laosreisenden ein Muss. Es herrscht wenig bis kaum Verkehr und alles geht seinen Gang ohne hektisch zu sein.

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Ab 17 Uhr wird jeden Tag ein Nachtmarkt aufgebaut, und wie sollte der auch anders sein in Laos: er ist ziemlich gemütlich. Die Verkäufer sind auch total entspannt und essen hier gemütlich im sitzen ihr Abendbrot und rennen nicht jedem Cent hinterher.

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Wir entdeckten eine kleine Gasse, in der es die leckersten gegrillten Hähnchenspieße und Fisch gab, die wir jemals gegessen haben. Ziemlich beliebt war hier auch das laotische Buffet für 10000-15000 Kip, bei dem es alles gab was auf einen Teller drauf passte. Mach ein Backpacker fühlte sich dadurch eingeladen sein Teller 15cm hoch mitten Essen zu stapeln. Kann man machen, muss man aber nicht. Dies ließen wir aber oft aus, da die Spieße einfach zu gut und günstig waren. Unser Vegetarier-Dasein ist hiermit offiziell beendet worden.

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An zwei Tagen mieteten wir uns einen Roller und schauten uns die Wasserfälle der Umgebung an. Zuerst ging es nach Tat Kuang Si, soll einer der beeindruckendsten Wasserfälle in Laos mit azurblauem Wasser sein. In der Regenzeit ist dieser auch ziemlich gefüllt mit Wasser und ein paar Wege waren auch überschwemmt. Erst waren wir fast alleine, dann aber wurden Massen an Asiaten und Europäern angekarrt und es wurde laut. Unserer Meinung nach lohnt sich der Besuch nicht extra, höchstens wenn man auf der Durchreise ist kann man den Wasserfall mitnehmen. Ansonsten ist es ein „OK Wasserfall“.

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Viel viel besser hat uns der Tat Sae Wasserfall gefallen, der breit ist und aus vielen Plateaus bestand. Zu erreichen ist dieser nur mit einem kurzen Bootstrip und zuvor einer 20min Reise mit dem Auto oder Roller. Hier konnte man fantastisch schwimmen und von einem Baum ins türkise Wasser springen. Das Wasser war einfach unglaublich sauber und erfrischend. Man kann es sich richtig gemütlich dort machen, es gibt ein gutes Restaurant und so kann man locker einen Tag hier verbringen. Das Highlight war aber als die Elefanten plötzlich kamen. Man kann hier nämlich mit dem Elefant in den Wasserfall reiten und schwimmen. Und so hatten wir auf einmal vier Elefanten um uns herum im Wasser. Einer spritzte uns dann auch gleich nass. Einfach unglaublich beeindruckende Tiere. Wie ruhig und gelassen diese doch sind trotz der Leute auf den Rücken. Aus der Ruhe bringen lassen sich diese nicht. Wunderschön!

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In der Mitte der Stadt ist der 100 Meter hohe Phu si Berg von dem wir einen fantastischen Blick über die Stadt hatten. Man war schnell oben, aber trotzdem durchgeschwitzt. Und das obwohl wir am späten Nachmittag die Tour bestritten hatten. Das Licht in der Abendsonne war wunderschön und als ob das nicht schon genug war, sahen wir noch einen Regenbogen, so dass es schon fast kitschig war. Es hat sich mehr als gelohnt auch wenn man nicht gerade alleine ist, was natürlich auch nicht zu erwarten war.

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In Laos erwartet man von allen Männern mindestens ein mal in ihrem Leben in einem Kloster für eine gewisse Zeit gelebt zu haben. Und gefühlt war hier in LP der Treffpunkt von all diesen Leuten. Egal ob 4 oder 40 bzw. 80 Jahre alt, überall waren Mönche in ihren orangen Gewändern und verschönerten die Stadt. Jeden Morgen betteln die Mönche nach Essen bei den Bewohner der Stadt, was von vielen Touristen genutzt wird um Fotos zu machen und sich als Wohltäter zu beweisen und extra viel Reis den Mönchen zu spenden.

In LP waren wir dann auch auf den Tag 6 Monate unterwegs und wir feierten diese Jubiläum im Kokos Pool bei uns um die Ecke. Dort gab es einen großen Pool unter Palmen mit eine Poolbar und vielen vercheckten Backpackern aus der ganzen Welt.

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