Siem Reap – Angkor Wat

Siem Reap – Angkor Wat

Siem Reap – Angkor Wat

Der Abschied von Lazy Beach und Koh Rong Samloen fiel uns allen sehr schwer.

Der Regen am Abschiedsmorgen machte den Abschied etwas einfacher. Aber unser nächstes Ziel war der Angkor Wat und den konnten wir uns auch nicht entgehen lassen.

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Wir machten eine Nacht Zwischenstopp in Phnom Penh, da die direkte Anreise nach Siem Reap uns sonst zu lange gedauert hätte. Wir checkten wieder in das gleiche Hotel ein wie zuvor. Diesmal haben wir ein Zimmer mit 3 Betten bekommen und nicht eins mit 2 Betten und einem defekten Zustellbett (welches mit einem Stein als Werkzeug vom Personal nicht repariert werden konnte, wie zuvor). Diesmal dafür liefen beide Waschbecken aus, wenn man sie voll laufen lies um was zu waschen, und ein Wasserschaden in der Decke, der bei Regen den Boden nass machte. Naja ist eben doch kein Kempinski.

So ging es am nächsten Morgen in einem komfortablem Bus nach Siem Reap. Laut eines Flyers sollten die Straßenverhältnisse „good“ sein. Auf dem Weg nach Sihanoukville sollten sie „very good“ sein und waren es auch. Komplett gut geteerte Straßen die ganze Strecke. Dass die Straßen nach Siem Reap nicht nur eine Stufe schlechter waren, sondern 10, stellten wir dann recht schnell fest. Die Straße war die reine Sandpiste, die nur ab und zu durch ein paar Schlaglöcher unterbrochen wurde. Dementsprechend kamen wir auch voran und die Fahrt zog sich in die Länge und so waren es am Ende um die 8 Stunden. Generell musste man in Kambodscha bei Zeitangaben eh immer 30 % dazu rechnen (anders z.B. in Laos, bis jetzt waren hier alle Busse und Boote immer schneller).

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In Siem Reap angekommen, wurden wir von unserem Hotel von der Busstation abgeholt. Das war bei der Hotelbuchung gleich mit drin, wie praktisch. Und das bei einem Hotel was für uns drei zusammen nur 14 € gekostet hat. Unser Tuktuk Fahrer erzählte uns dann auch gleich, dass es in Siem Reap gemütlicher zugeht als in der Hauptstadt. Fiel uns auch gleich auf. Überall Bäume, Palmen und die Straßen sind sauber. Von unserer Dachterrasse mit Pool hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt.

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 Siem Reap besitzt noch viele Häuser im französischen Kolonialstil. Hier gibt es einen großen Markt, den Old Market, auf dem man alles bekommt was das Herz begehrt. Ob Einheimische oder Touris, alle werden hier fündig. Als wir drüber spazierten, gab es einen Stromausfall, der auch für den Rest des Abends andauerte. Einige holten Kerzen raus oder leuchteten mit ihren Handys, aber eine richtige Taschenlampe hatte kaum einer. Benny hatte aber eine dabei und viele lachten vor Erstaunen über eine so helle Lampe. Der Nachtmarkt von Siem Reap war auch ziemlich entspannt und jeder konnte ein neues Paar Sonnenbrillen erstehen, unter anderem auch ein Model von Ray-Sun für 3$, natürlich Original! 😉

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Für 15 $ mieteten wir uns über unser Hotel ein Tuktuk für den nächsten Tag. Da der Angkor Wat die größte Tempelanlage der Welt ist, und in einem großen archäologischen Park steht, ist alles ziemlich weitläufig. Wir entschieden uns für die kleine Rundtour, bei der man sich die wichtigsten Tempel anschauen kann.

Am nächsten Morgen ging es für uns in aller Frühe (um halb fünf) zum Angkor Wat um den Sonnenaufgang dort genießen zu können. Man kennt ja die Bilder.

Da es schon zu Beginn unserer Fahrt regnete, war unsere Hoffnung ihn so zu sehen, nicht allzu groß. Leider war es dann auch einfach nur grau, als es hell wurde, von Sonne keine Spur.

Die 20 USD Eintritt sind hoffentlich gut investiert und werden wohl dazu beitragen, dass die ständigen Restaurierungsarbeiten finanziert werden, um den Angkor Wat vor seinem Zerfall zu schützen. Und immerhin bekommt man auch einen Eintrittspass mit eigenem Bild.

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Die Tempelanlage stammt aus dem 12. Jahrhundert und entstand zu Hochzeiten des Khmer Reichs. Nachdem wir uns den Angkor Wat ausgiebig angeschaut hatten, ging es weiter zu Angkor Thom, der 9 Quadratkilometer großen ehemaligen Königshauptstadt des Angkor Imperiums. Im Zentrum steht die Bayon Tempelanlage mit ihren vielen Steingesichtern, die relativ gut wiederhergestellt war.

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Zuletzt schauten wir uns noch den legendären Ta Phrom an, den von Bäumen bewachsenen Tempel. Bekannt vielleicht aus Tomb Raider. Mit dem ganzen Moos und den Megawurzeln der Riesenbäume sah er aus wie aus einer anderen Welt und hat uns drei am meisten beeindruckt.

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Nach diesen ganzen Tempeln hatte es sich bei uns dreien für diesen Tag erstmals ausgetempelt und wir tauchten eine Runde im Pool ab.

Siem Reap ist wirklich eine gemütliche und saubere Stadt und besonders im Vergleich zu Phnom Penh gibt es hier mehrere schöne Straßen, wo man gut und lecker Essen kann und sich ein wenig Ruhe gönnen kann. Insgesamt alles auf Backpacker ausgerichtet von den Drinks über die Hostels bis zum Essen. Das Essen war sehr gut und sehr preisgünstig.

Es war schon sehr bunt gemischt an Nationen, aber die Schnittmenge waren die aus 100m schon riechbaren Backpacker Jungs. Boardshorts und Axelhemd, dazu brutalen Sonnenbrand im Nacken und auf den Schultern und die Side-Undercut tragenden Mädels die ihren Modegeschmack nun endlich mal komplett ausleben konnten. Wir fühlten uns durchaus wohl waren aber froh, nicht im 16er Dorm schlafen zu müssen.

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