Killing Fields & S21

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Killing Fields & S21

Killing Fields

Wie schon erwähnt hat Kambodscha eine sehr traurige junge Geschichte. 1975 begann die Schreckensherrschaft der Roten Khmer unter ihrem Anführer Paul Pot und ihre Vorstellung eines radikal-kommunistischen Bauernstaates kostete 2 Millionen Menschen das Leben. Um das Land und die Menschen hier besser zu verstehen, führte für uns kein Weg daran vorbei uns zwei Museen zu diesem Thema anzuschauen. Natürlich kennt man die Geschichte, aber live ist es immer noch etwas anderes. Denn die Folgen dieser Zeit sind uns schon in den ersten Tagen aufgefallen- Kambodscha ist ein junges Land. Alte Menschen sieht man hier kaum. Nicht verwunderlich denn durch die Herrschaft der Roten Khmer sind 1/3 der Kambodschaner ums Leben gekommen.

Bekämpft haben die Roten Khmer die Intellektuellen. Das war man dann auch wenn man eine Brille trug oder eine Fremdsprache beherrschte.

Geschichtsstunde gibt es gratis auf Wikipedia.

Viele von ihnen wurden nach Choeung Ek gebracht, auch bekannt unter dem Namen Killing Fields, in der Nähe von Phnom Penh. Die Brutalität mit der hier die Menschen hingerichtet worden sind, ist unvorstellbar. Sie wurden an einen Baum gebunden und erschlagen, da die Munition zu teuer war. Diesen Baum kann man auch noch heute sehen, genannt wird er nun der „Killing tree“. Es gibt allerlei Massengräber zu sehen und eine Pagode mit sehr vielen Schädeln aus der damaligen Zeit, von den Menschen die hier getötet worden sind. Mit einer wirklich guten Audioguide-tour wurden wir über das Gelände geleitet.

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S21

Das Tuol Sleng Gefängnis in Phnom Penh ist eine ehemalige Schule, in der viele Menschen von den Roten Khmer eingesperrt, gefoltert und getötet wurden. Hier waren viele Bilder ausgestellt und man konnte durch die kleinen Gefängniszellen wandern. Auch Teile der Möbel damaliger Zeit waren vorhanden inkl. Blutflecken und auch der Boden war teilweise mit Blut verschmutzt. So richtig konnte man es sich nicht vorstellen dass hier Menschen gefoltert und getötet worden sind auf Grunde ihrer Einstellung zum Leben. Die ganze Gedenkstäte war ganz schön runter, wenig bis kein Personal, keine Audioguide, keine Karte oder Erklärung kein nichts. Etwas traurig sich um so was gar nicht zu kümmern.

Guten Geschichtsunterricht gibt es wieder auf Wikipedia.

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