Battambang – Bamboo Train

Battambang – Bamboo Train

Battambang – Bamboo Train

Der Bamboo Train war es, der uns nach Battambang lockte. Hier kann man nämlich auf einem Bambusgestell auf Schienen durch die Reiskammer Kambodschas fahren. Das rattert ordentlich und ab und zu muss der ganze Wagen abgebaut werden und für den Gegenverkehr Platz gemacht werden. Von den Kambodschanern werden so Kühe oder sonstige schwere Lasten von Dorf zu Dorf transportiert. Vielleicht ist das auch Vergangenheit, denn es scheint so, als ob nun hauptsächlich Touris diesen nutzen.

Nach Battambang ging es für uns mit dem Schiff auf dem wir gemütliche 8 Stunden den Tonle Sap See und den Fluss entlang fuhren. Es war eine schöne Strecke, die vor allem durch die winkenden Kinder nicht langweilig wurden. Die ganze Strecke kamen Kinder angerannt um uns zu winken, Hallo zu sagen oder sogar um schnell auf Bäume zu klettern um dann ins Wasser zu springen wenn wir vorbei fuhren. Die Kinder winken hier mit vollem Herzen und mit beiden Händen und waren wirklich unglaublich süß. Auf dem Dach des Schiffes konnten wir uns sonnen und gemütlich liegen.

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Das Leben der Menschen am Wasser war nicht durch Reichtum gesegnet und so bot uns auch oft ein nicht so nettes Bild.

Wir hatten Glück, während der Trockenzeit ist es meist nicht möglich die Strecke mit dem Boot zu fahren, da bleibt man dann sonst öfter mal stecken. Aber auch sonst manövrierte uns der Kapitän öfter mal ans Ufer mitten ins Gebüsch, weil irgendwas an der Gangschaltung nicht in Ordnung war.

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Es war eine schöne Abwechslung zum Busfahren- obwohl wir die ersten zwei Stunden im Bus verbrachten um zum Boot gebracht zu werden und das im Schneckentempo über eine Sandpiste, die unter aller Kanone war.

Battambang an sich ist ein verschlafenes Städchen, in dem man nicht viel unternehmen kann. Wir hatten eh vor einen Großteil unserer Zeit am Pool zu verbringen und außer Bambootrain fahren nicht viel zu unternehmen.

Der Bambootrain war ganz lustig und man ratterte durch grüne Reisfelder einmal hin und nach einer kurzen Pause an Souvernirständen wieder zurück. Also eigentlich war das nicht ganz in Ordnung sondern großer Mist nur für Ausländer. Lieber mal googleln und ein Video anschauen, reicht vollkommen aus.

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Unser Hotel war ganz nett da es Internet gab und wir einen Pool hatten welchen wir nicht mit sehr vielen Leuten teilen mussten. Das Personal war, wie eigentlich immer, sehr freundlich aber leider nicht professionell (ebenfalls wie immer).

Oftmals wir die ach so tolle Architektur der Stadt mit ihren kleinen süßen Gassen und Läden wo vieles authentisches geben soll, gelobt. Wir konnten aber nicht sehr viel mit der Stadt anfangen. Auch haben wir von der blühenden Bio Kaffee Scene ebenfalls nicht viel mitbekommen. Oft werden Städte überhaupt erwähnt weil man einen Reiseführer füllen muss oder man eben schon mal da gewesen ist und dann muss es natürlich voll cool sein. Aber gut, wir haben gemischte Gefühle uns sind froh nach drei Tagen wieder ab rücken zu können.

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Von Battambang ging es dann wieder zurück nach Phnom Penh und wir kehrten ein drittes Mal im Frangipani Fine Arts Hotel ein. Tja klar besser wird es in diesem Hotel nicht werden aber nun wussten wir worauf wir uns einlassen und kannten das ganze Programm. Gibt einem natürlich auch eine gewisse Sicherheit.

Wir verabschiedeten uns schweren Herzens von Susi, wenn man drei Wochen zusammen unterwegs ist schweißt das schon zusammen. Aber ein Wiedersehen auf Bali war schon geplant und so konnte man die Szene in unter 30min über die Theaterbühne bringen.

Wir beantragten spontan das Vietnamesische Visum in Phnom Penh, wieder einmal haben wir unsere Reisepläne geändert und uns doch für Vietnam entschieden. Wir wollten uns persönlich davon überzeugen ob Vietnam wirklich so kommerziell ist und die Leute relativ unfreundlich wie ganz oft in Blogs beschrieben. Das Visum hatten wir dann einen Tag später bereits in der Tasche und so ging es für uns einen Tag später nach Vietnam.

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