Nara

Nara

Nara

Heute also Mal keine Gorillas im Nebel, sondern Annika und Benjamin im Regen auf der Suche nach der japanischer Kultur.

Wir machen uns auf nach Nara, eine gute halbe Stunde mit der Bahn und schwups sind wir da. Wie immer mit den ÖVPN in Japan, schnell, sicher, freundlich und preiswert. Was würden wir für so ein Netz in Deutschland geben!

In Nara wollen wir den größten Bronze-Buddha der Welt inklusive seinem Tempel, das größte komplett aus Holz gebaute Gebäude der Welt und den Park der Tempelanlage erkunden.

Zuvor müssen wir aber erst beim Familiy Mart Kaffee, Snickers und Reis mit Algenmantel kaufen, so dass wir die Kultur, die gleich unser Hirn fluten wird, aufnehmen können. Wir entschließen uns zu dem Tempel zu laufen, im Regen. Annika hat natürlich ein Regenschirm, Benjamin noch immer nur ´ne coole Jacke, die zwar Wind nicht aber Regen abhält. Tja wie könnte es anders sein, kommt einer nass und eine trocken, nach 30 Minuten laufen, bei der Tempelanlage an.

Hier im Park und auch schon auf der Straße laufen überall Rehe rum. Die sind so was von süß und verfressen. Gerne würde man eins mitnehmen zum kuscheln und für den Garten zuhause. Für die Japaner stellen die Tiere aber eine ernste Gefahren da -belegt durch zahlreiche Schilder und Fotos- und so begegnet man sich meistens mit viel Respekt.

Unseren Weg durch den Park, natürlich noch immer im Regen, setzen wir fort auf der Suche nach dem Tempel und Inhalt. Die ein oder andere Schulklasse begleitet uns und huscht, alle in Reih und Glied, an uns vorbei.

Der Tempel kostet 3 Bier Eintritt und ist sehr gepflegt. Das Personal ist wie immer total freundlich und tut alles dafür dass jeder ein gutes Erlebnis hat, auch wenn es kein Englisch kann oder sprechen möchte. Wir fühlen uns wie immer in Japan very willkommen.

Der Tempel an sich ist komplett aus meist dunklem Holz und steht leicht erhöht auf einer Wiese. Das Ganze wird von einer Mauer aus Stein und Holz eingefasst. Die Anlage gefällt uns und besticht durch ihre perfekte Sauberkeit und Ordnung. Nach dem Eintritt in das Gebäude springt einem der Buddha gleich ins Gesicht, aber auf eine liebe und ruhige Art. Wenn die Erinnerungen einen nicht täuschen, ist der Buddha ganze 500 Tonnen schwer. Man umrundet den Buddha im Uhrzeigersinn und darf gerne für den Erhalt der Anlage Münzen und Scheine spenden. Im hinteren Bereich findet man dann ein Laden mit Andenken und Regenschirmen. Benjamin greift zu, allerdings nur bei Schirmen und ist nun auch stolzer Besitzer. Beim Rausgehen, bewaffnet mit dem neuen Schirm, fällt dann auf, dass es nicht mehr regent und so freuen wir uns über die Sonne und trauern um den neuen sinnlosen Schirm. 😉

Der Park wird mit deutscher Gründlichkeit erschlossen und so entgeht uns keine Ecke und die Rehe zählen wir auch noch nebenbei wenn wir schon mal hier sind. Nach der Rastererkundung können wir noch ein paar Rehen dabei zuschauen wie diese eine japanische rüstige Oma überfallen und ihr erst einen Schrecken einjagen und dann ihre ganzen Kekse klauen. Zum Glück geht der Überfall ohne Blut über die Bühne, wir sind sehr erfreut.

Langsam machen wir uns auf den Weg zurück nach Osaka, nicht aber ohne zuvor noch einen lokalen Snack, eine Nudelsuppe mit gebratenen Zwiebeln und viel Gemüse, einzuwerfen. Die Nudeln sind selbstgemacht und unglaublich lecker.
Wir hätten nicht erwartet, dass die japanische Küche so von Fleisch dominiert wird. So findet man in jeder Suppe als Einlage noch ein schönes Stück Schweinefleisch (mit ordentlich Fett durchwachsen) und gerne wird auch mal Schwein, Rind und Seafood in einem Gericht vereint.

20140509-222751.jpg

20140509-222920.jpg

20140509-223000.jpg

20140509-222905.jpg

20140509-223056.jpg

20140509-222948.jpg

20140509-223150.jpg

20140509-223227.jpg

20140509-223212.jpg

20140509-223308.jpg

20140509-222852.jpg

20140509-223128.jpg

20140509-223016.jpg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: