Kobe

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Kobe

Etwas verschlafen und nur ein Ziel im Kopf, so beginnt dieser Tag für uns.

Kobe hat bestimmt viel zu bieten, tolle Kultur und wunderbare Menschen, einkaufen bis zum umfallen und die ganzen kleinen Gassen die es zu erkunden gilt.

Wir wollen aber nur eins, Steak und zwar Kobe Steak! Das ganze im berühmten Shinkobe Wakkoqu Restaurant welches das beste Kobesteak weit und breit zubereiten soll.

Wir erinnern uns…

Die Tiere sind sehr selten, haben 3 mal so viel Zeit bis sie geschlachtet werden und die Aufzucht ist voller Liebe. Dazu sind die Tiere noch kleiner und leichter als normales Rind. Dazu ist das Fleisch max. Marmoriert und total gesund und so weiter und so fort.

Kurz: die Aufzucht ist teuer darum ist das Fleisch teuer.

Und weil das Fleisch so teuer ist gehen wir zum lunch hin und lassen uns die Taschen ausrauben.

Vorab, das Fleisch ist zum niederknien!

Also ab nach Kobe, das Lokal gesucht und rein an den Tisch zum snacken.

Die Karte wurde gereicht und die Augen quollen aus ihren Höhlen. Was ne tolle Idee zum lunch hin zu gehen und nicht am Abend! Wären wir am Abend Essen gegangen hätten wir danach die Reise abbrechen müssen da wir spontan Pleite gegangen sind.

Wir sitzen an der heißen Platte, der Meister zeigt uns unser Fleisch welches gleich auf die Platte kommt und wir fragen uns ob das alles ist an Fleisch. Unser Steak nimmt in unsere Mitte platz und wir dürfen es ablichten und leise mit ihm sprechen. Der Chefkoch haut das Steak, welches im Übrigen keine Steak ist so wie wir es aus der EU oder den USA kennen, auf die Heise platte und schneidet eigentlich alles weg bis auf ca. 140g welches die besten Stücke des Fleisches darstellen sollen. Der Rest kommt zur Seite und wir erst mal nicht beachtet. Ein paar stücke Gemüse und Reis werden aus der Küche auf unseren Teller gelegt dazu dann die Steaks in 4 Stücken dazuSalz und Pfeffer und Senf, in einer Schale Sojasoße. Das erste Stück Essen wir mit Salz und Pfeffer, das zweite mit Senf und Sojasoße die beiden anderen sollen wir selber wählen ganz wie wir mögen. Wir essen ein Stück ohne alles und eins mit Salz und Pfeffer. Dann kommt der Rest der weggeschnitten wurde. Zuerst bekommen wir das Fett was nun als Fettprawns angepriesen wird, dann die anderen Teile des Fleisches. Zwischendurch das Gemüse, den Rotwein undenkbar Reis. Zum Abschluss Grapefruiteis und ein Kaffe mit eiskalter Milch.

So, der technische Teil ist erfüllt, nun der Geschmack.

Das Fleisch ist keine Steak wie bei uns, 4-8 cm hoch und von der Form wie ein Zylinder sondern ist eine dünne Flunder von ca. 20cm Länge und 1,5cm dicke. Aus diesem Lappen werden nun die Steaks geschnitten und der Rest später zubereitet.

Das Steak Ansicht zergeht wie Butter auf der Zunge und ist unglaublich lecker, toll, saftig, zart und wunderbar.

Unvergleichlich lecker und unvergleichlich wenig.

Danach kommt das Fett welches an sehr, sehr leckere Prawns erinnert, dann der Rest vom Fest.

Kurzum, unglaublich lecker und einmalig gut. Wer Zeit hat und bereit ist für Fleisch das passende Geld auszugeben der sollte es nicht verpassen!

Die ganze Show mit dem Chefkoch, dem sehr netten Personal und dem Ambiente war die Kohle auf jeden Fall wert. Aber ganz besonders war es das Fleisch welches jeden Cent wert war.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt da wir ziemlich träge waren und somit nur noch bis zum Hafen gegangen sind, eine Spielhallen besucht haben und durch die Gegend geirrt sind und uns die ganzen Läden angeschaut haben. Eigentlich wollten wir noch hoch in die Berge für den Ausblick aber das Wetter war nicht optimal und so zog es uns wieder nach Osaka ins Hotel um den Rest des Abend vom Essen zu zerren.

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