eBay

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Heute laufen unsere Auktionen bei ebay aus und wir erhoffen uns damit Geld für ein oder zwei Monate mehr Reisezeit zu erwirtschaften.
Sicherlich könnte man auch alle Möbel unterstellen bis man wieder zurück kommt, aber wollen wir das wirklich? Immerhin sind die Möbel 6 Jahre alt, zum großen Teil wild durcheinander gewürfelt und nicht wirklich nach unseren Wünschen. Allerdings haben wir uns auch mit diesen Möbeln sehr wohl gefühlt und uns ein schönes Zuhause gebaut.

Aber die Entscheidung ist gefallen und so landet nun alles bei ebay. Ist natürlich auch praktisch, da weniger Sperrmüll anfällt und auch der Transport über die Treppen entfällt.

Schon komisch wenn bald alles verkauft ist und wir in einer leeren Wohnung die letzten Tage leben werden mit einer Matratze auf dem Boden mit ohne Küche. Aber wir haben ja noch einen Gaskocher und der Strom wird ja auch noch nicht abgestellt. 🙂

 

1.3.2014

ebay, der Vorhof der Hölle!

Wir möchten noch mal auf ebay eingehen und was für eine Rattenschwanz an der ganzen Geschichte dran hängt.

Neben der Beschreibung der Artikel haben wir noch folgendes hinzugefügt:

„Die Ware muss selber demontiert werden und selber aus dem 4.OG nach unten getragen werden. Privatverkauf, keine Rücknahme.“

Dazu haben wir jedem Käufer noch ein Link von google maps geschickt, wo man unseren Hauseingang sehen konnte und auch die Straße, in der wir wohnen mit Straßenbahn vor der Tür. Ebenfalls teilen wir jedem Käufer noch mit wie schwer welche Teile sind und wann man min. eine zweite Person zum tragen brauchen würde.

Fall 1:

Gleich der erste Verkauf an eine Dame, ca. 65 Jahre – Raucherlunge – 105kg, ging so richtig nach hinten los. Die gute Frau meldete sich an der Sprechanlage und teilte mit sie wäre nun hier und man könnte die Waschmaschine nun bringen. Wir baten sie in die 4. Etage und zeigten ihr die Maschine, die im Bad stand. Da wir keine Unmenschen waren haben wir die Maschine schon von allen Schläuchen gelöst und zum Abtransport bereit gestellt. Auf die Frage, ob sie nicht gelesen hätte, wo die Maschine sich befindet und dass man zwei Leute zum tragen brauchen würde antwortete sie nur: „Es wird ja auch nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird.“.

Sie konnte die Maschine auf jeden Fall nicht alleine tragen und so baten wir sie die Wohnung zu verlassen und nie wieder zu kommen.

Fall 2:

Ein Mann, ca. 70 Jahre – Opastyle vom feinsten, ruft aus dem Auto, welches vor der Tür steht, an und lässt verlautbaren wir könnten nun das Bett runtertragen und in sein Auto einladen.

Wir baten ihn erst mal zu uns hoch und fragten ihn ob er nicht gelesen hätte was in der Auktion steht zum Thema Demontage und Transport. Auch er erklärte uns dass man ja nicht immer alles so genau nehmen sollte was da geschrieben steht. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Da wir hier auch schon das Bett demontiert hatten, hätte er es nun noch runter tragen müssen und wieder ins Sauerland (130km) zurück fahren müssen. Allerdings monierte er dass das Bett keine massives Bett wäre und wir ihn wohl betrügen wollten. In der Auktion stand natürlich kein Wort von massiv oder sonst was sonder nur Bettgestell und ca. 6 Jahre alt. Dazu war ein perfektes Foto auf welchem man jede Macke gesehen hat und sofort gesehen hat dass es kein massives Bett ist.

Um uns den Abend nicht noch weiter mit Gelabere zu versauen baten wir ihn umgehend die Wohnung zu verlassen und nicht mehr zurück zu kommen.

Wir können hier noch so einiges auflisten, von Frauen die ganze Schränke gekauft haben aber ihren Mann und Sohn (16) lieber im Auto gelassen haben, da die das Auto bewachen sollten, anstelle zum tragen mit zu kommen usw. aber es bringt ja auch nichts sich weiter aufzuregen über Geschichten aus der Vergangenheit.

Wir haben alles losgeworden und sind auch zufrieden mit der Kohle die wir damit verdient haben und darauf kommt es an.

 

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